Internationalisierungsstrategien für eine erfolgreiche Expansion

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In Zeiten volatiler Märkte kann es ausgesprochen wichtig sein, sich durch clevere Internationalisierungsstrategien einen Vorteil zu verschaffen. Durch die gezielte Expansion lassen sich nämlich nicht nur Umsätze nachhaltig steigern, sondern auch Einzelrisiken effizient minimieren. Somit kann eine Internationalisierung erheblich zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beitragen.

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, welche Ziele eine internationale Strategie verfolgt und wieso sie in der heutigen Zeit immer wichtiger wird. Insbesondere für KMU aus dem DACH-Raum bieten sich nämlich attraktive Chancen.

Was versteht man unter Internationalisierungsstrategien?

Die meisten Unternehmen fangen nach ihrer Gründung zunächst mit Geschäftsaktivitäten im eigenen Stammland an. Mit zunehmendem Erfolg ist es anschliessend nicht unüblich, in den umliegenden Nachbarländern tätig zu werden. Genau darum geht es bei Internationalisierungsstrategien von Unternehmen – sie weiten die wirtschaftlichen Aktivitäten auf andere Länder aus.

Wer beispielsweise bislang nur in der Schweiz aktiv war, kann im Laufe der Zeit auch die Märkte Deutschland und Österreich bedienen. Aufgrund der geografischen, kulturellen und sprachlichen Nähe liegt dieser Schritt für viele Unternehmen eigentlich auf der Hand. Doch je weiter man sich vom eigenen Stammland entfernt (nicht nur geografisch), desto schwieriger können die Herausforderungen sein.

Denn ein wichtiger Bestandteil aller Internationalisierungsstrategien ist es, ggf. notwendige Produktionsstätten und Organisationsstrukturen vor Ort aufzubauen. Zudem muss das Angebot womöglich auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Kommen dann noch Gesetze, Steuern und Regeln hinzu, kann das Unterfangen sehr komplex werden.

Was ist der Unterschied zwischen Globalisierung und Internationalisierung?

Viele Unternehmen sind heutzutage international tätig, doch die wenigsten davon haben eine globale Präsenz. Im Zuge einer Internationalisierung reicht es nämlich, einige wenige ausgewählte Länder zu bedienen. Eine globale Strategie zielt hingegen praktisch auf die ganze Welt ab, wie sie eigentlich nur riesige Konzerne umsetzen können.

Einige Beispiele hierfür sind unter anderem:

  • Nestlé aus der Schweiz
  • McDonalds aus den USA
  • Volkswagen aus Deutschland
  • IKEA aus Schweden
  • LVMH aus Frankreich

Zudem gibt es noch einen weiteren Unterschied bei der Definition: Internationalisierung ist ein Begriff aus der Wirtschaft. Globalisierung bezieht sich hingegen nicht nur auf wirtschaftliche Aktivitäten von Unternehmen, sondern auf ein gesellschaftliches Phänomen. Dank der zunehmenden Vernetzung von Lieferketten, Kommunikation und Kultur rücken alle Menschen auf der Welt näher zusammen.

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Was sind die Ziele von Internationalisierungsstrategien?

Natürlich gibt es einige wichtige Gründe, weshalb Unternehmen sich in der modernen Geschäftswelt zunehmend international aufstellen. Neue Märkte zu erschliessen, kann nämlich zahlreiche Vorteile mit sich bringen.

Zusätzliches Wachstumspotenzial

Irgendwann erreicht jedes Unternehmen auf dem Heimatmarkt eine Grenze, ab der zusätzliches Wachstum kaum noch möglich ist. Internationalisierung ist dann meistens der einfachste Schritt für eine zusätzliche Marktentwicklung. Es werden auf einen Schlag ganz neue Konsumenten und Zielgruppen erschlossen, die das weitere Wachstum vorantreiben.

Noch höheres Potenzial kann sich in Ländern ergeben, die noch als Wachstumsmärkte gelten. Während speziell der DACH-Raum überwiegend gesättigt ist, gibt es in Osteuropa und Asien viel Raum zum Wachsen. Mit den richtigen Internationalisierungsstrategien ist es vergleichsweise einfach, innerhalb kurzer Zeit spürbare Erfolge zu erzielen.

Diversifizierung und Risikominimierung

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie empfindlich einige Unternehmen auf Krisen und globale Lieferketten-Probleme reagieren können. Zahlreiche Produktionsanlagen standen still, bis es wieder zu einer Erholung kam. Gleiches galt für lange Zeit mit Hinblick auf die Nachfrage nach bestimmten Produkten.

Durch eine Internationalisierung lassen sich solche Risiken effizient reduzieren. Ein Unternehmen ist nicht mehr von einem einzigen Markt abhängig, was Produktion und Nachfrage angeht. Stattdessen werden Risiken durch eine höhere Diversifizierung auf mehrere Länder verteilt, damit es im Notfall nicht zu einem kompletten Einbruch kommt.

Personal- und Kostenfaktoren

Internationalisierungsstrategien von Unternehmen bilden aber auch immer häufiger den Personal- und Kostenaspekt ab. In der Schweiz, in Deutschland und in Österreich herrscht ein erdrückender Mangel an Fachkräften, was sich in niedrigeren Kapazitäten und höheren Kosten widerspiegeln kann.

Andere Länder, insbesondere in Osteuropa und Asien, haben solche Probleme oftmals nicht. Unternehmen können dort auf eine Vielzahl hervorragend ausgebildeter Fachkräfte zurückgreifen, um eine schnelle und günstige Produktion zu gewährleisten. Aus diesem Grund wird etwa Outsourcing nach Asien im Zuge der Internationalisierung immer beliebter.

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Welche Herausforderungen gibt es?

Aber Internationalisierungsstrategien kommen nicht ohne Herausforderungen. Ganz im Gegenteil – es handelt sich oftmals um einen langwierigen Lernprozess, bis ein Unternehmen erfolgreich Fuss fassen kann.

Zu den typischen Fallstricken gehören die Folgenden:

  • Unterschiedliche Gesetzeslage im Zielland
  • Sprachliche und kulturelle Missverständnisse
  • Unterschiedliche Zeitzonen und lange Wege
  • Zusätzlicher organisatorischer Aufwand

Speziell der letzte Punkt wird von vielen Unternehmen unterschätzt, denn eine erfolgreiche Internationalisierung erfordert gutes Personal und hohe Expertise. Ein erfahrener Interim-Manager kann Ihnen dabei helfen, alle Herausforderungen im Zielland zu meistern.

Fazit – Internationale Unternehmen haben es oft leichter

Obwohl es zunächst einige Hürden zu überwinden gibt, gehören Internationalisierungsstrategien zu den besten Möglichkeiten, das eigene Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Es ergeben sich neue Wachstumsperspektiven im Zielland, die zusätzlich zur Reduzierung von Risiken und Abhängigkeiten genutzt werden können.

Unser kompetentes Interim-Management hilft Ihnen gerne dabei, eine erfolgreiche Internationalisierungsstrategie auf- und umzusetzen. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich von uns beraten.

Autor und 3i Ansprechpartner

Patrick Mathys

e-Mail: p.mathys@3i-bsag.com

Telefon: +41 32 426 8888

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