3i Business Case – Optimierung der Logistik und Reduktion des Abhängigkeitsrisikos
Ein Kunde stand vor der Herausforderung, seine Lieferkette stabiler, planbarer und kosteneffizienter zu gestalten. Insbesondere drei Faktoren belasteten seine Prozesse: lange Vorlaufzeiten, ständig steigende Kosten sowie eine kritische Abhängigkeit von einer einzigen Bezugsquelle. Diese Situation erhöhte das Risiko von Projektverzögerungen, Engpässen beim Werkzeugbedarf und erheblichen Mehrkosten.
Ausgangslage und Problemstellung
Der Kunde bezog spezialisierte Werkzeuge seit Jahren ausschließlich von einem Lieferanten. Die Kombination aus wachsenden Auftragsvolumen, unsicheren Transportzeiten und fehlenden Alternativen führte zunehmend zu:
- Verzögerungen in der Werkzeugbereitstellung
- eingeschränkter Flexibilität in der Fertigungsplanung
- anhaltendem Kostenanstieg durch fehlenden Wettbewerb
- erhöhtem Versorgungsrisiko bei Lieferengpässen
Um die Produktions- und Entwicklungsprozesse des Kunden zu sichern, war ein strukturiertes, ganzheitliches Vorgehen erforderlich.
Unsere Lösung
Wir entwickelten eine Lösung, die technische Expertise und prozessorientierte Zusammenarbeit kombiniert. Kern unseres Vorgehens waren:
- Bereitstellung präziser CAD-Zeichnungen und technischer Spezifikationen
Dadurch konnten alternative Fertigungsoptionen geprüft, Angebote eingeholt und Lieferantenvergleiche objektiv durchgeführt werden. - Enge Einbindung des Kunden in Entwurfs- und Fertigungsschritte
Der direkte Austausch zwischen Konstruktion, Produktion und Kundenteam ermöglichte schnelle Entscheidungen, reduzierte Iterationsschleifen und schuf volle Transparenz über den Fortschritt.
Dieses Vorgehen verkürzte den Entscheidungsprozess erheblich und erhöhte die Planbarkeit über den gesamten Lebenszyklus des Werkzeugs.
Erzielte Wirkung
Die gemeinsam umgesetzten Maßnahmen führten zu klar messbaren Ergebnissen:
- Termingerechte Lieferung aller benötigten Werkzeuge, trotz zuvor kritischer Vorlaufzeiten
- Optimierte Kosten, da alternative Fertigungswege erschlossen und Effizienzpotenziale genutzt wurden
- Vollständige Risikominderung durch Auflösung der Single-Source-Abhängigkeit
– der Kunde verfügt nun über mehrere validierte Bezugsquellen
Fazit
Durch die Kombination aus technischer Präzision, strukturierter Zusammenarbeit und strategischer Lieferantenentwicklung konnten wir für den Kunden eine robuste, kosteneffiziente und nachhaltig risikominimierte Logistiklösung realisieren. Dieser Business Case zeigt, wie gezielte Prozessoptimierung und partnerschaftliche Projektführung messbaren Mehrwert schaffen – unmittelbar und langfristig.




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